Dienstag, 2 Juni, 2020

Vaterunser (1)

Das Vaterunser ist ein so elementares Stück christlichen Lebens, dass es alle christlichen Konfessionen und Gemeinschaften verbindet.

Ein Gott zum Anfassen

Unsere Gesellschaft ist weithin – um es mit einem prägnanten Ausdruck zu bezeichnen, den Jürgen Habermas auf sich selbst angewandt hat – „religiös unmusikalisch“. Nicht aggressiv anti-religiös, aber nur begrenzt interessiert und allergisch gegen religiöse Konkretion jeder Art.

Entmythologisiert: Die Konstantinische Wende

Mit dem pandemiebedingten „Shutdown“ist unerwartet, wenn auch nicht ohne Vorwehen, eine Epoche zu Ende gegangen. Rund 1700 Jahre nach dem Ende der Christenverfolgungen im Römischen Reich ist es zum ersten Mal wieder flächendeckend zur Schließung von Kirchen und zu einem generellen Verbot öffentlicher Gottesdienste gekommen.

Die Kirche im Dorf lassen (4) … Nachschrift aus gegebenem Anlass…

Es fällt schwer in diesen Zeiten nicht an George Orwell zu denken. Dabei geht es mir weniger um die zur Eindämmung der Pandemie anscheinend notwendigen Erhebungen und Überwachungen, Einschränkungen und Kontrollen, als um jene sonderbaren Randphänomene, die sich nur beiläufig in den Medien finden. Es sind wenige Fälle, aber höchst beunruhigende.

Die Kirche im Dorf lassen (2) – Zur Krise der Kirche

Politik, Medien und die allgemeine Öffentlichkeit in Deutschland sind stets in hohem Maße sensibilisiert, wenn es um Diskriminierung und "gruppenspezifische Menschenfeindlichkeit" geht, besonders gegen Minderheiten jeglicher Art. Schnell ist man mit Warnungen vor "Generalverdacht" und "Pauschalurteilen" bei der Hand,

Die Kirche im Dorf lassen (3) – Von Sündenböcken und Schwarzen Legenden

Gläubige Katholiken sind die einzige Großgruppe in Deutschland und in etlichen anderen Ländern Europas, die nicht durch gesellschaftliche Diskriminierungsverbote geschützt sind (1). Für sie gibt es keine Schonung durch Gebote der Fairness oder der Verhältnismäßigkeit,

Die Kirche im Dorf lassen (1) … Was ist los in der Katholischen Kirche

Vor Kurzem war ich zu einer Jubiläumsfeier eingeladen. Ein Priester feierte den fünfzigsten Jahrestag seiner Priesterweihe. Das ist so etwas wie eine goldene Hochzeit, fast noch ein wenig eindrucksvoller, scheint doch so ein zölibatär lebender Priester irgendwie allein durch ein halbes Jahrhundert gehen zu müssen. Beachtlich! Wo doch schon so wenige Ehepaare es über die ganze Distanz schaffen…

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