Samstag, 6 März, 2021

Kreuzweg

Durch die Wüste

Das Fasten erlebt seit einigen Jahren ein regelrechtes Comeback. Wie nützlich eine Zeit der Nüchternheit und des Verzichtes sein kann, und dass so etwas zumindest physiologisch von Wert ist, hat sich herumgesprochen.

Via Crucis – eine spirituelle Entdeckungsreise

In fast jeder katholischen Kirche findet man - meist umlaufend an den Wänden des Hauptschiffes - vierzehn „Kreuzwegstationen“, jeweils mit Bildern, die den Weg Jesu Christi von seiner Verurteilung bis zur Hinrichtungsstätte Golgotha in einzelnen Episoden darstellen.

Kreuzweg (1)

Von dem berühmten Garten Getsemani hat man noch heute einen guten Blick auf Jerusalem; es ist nicht schwer, sich vorzustellen, dass Jesus dort mit seinen Jüngern häufig und gern gewesen ist - ein schattiger und schön grüner Platz in einem heißen und trockenen Land.

Kreuzweg (2)

In der traditionellen Fassung ist dies die erste Station des Kreuzwegs. Der Weg zur Hinrichtungsstätte beginnt gewiss im Gerichtssaal, oder was immer an seiner Stelle stehen mag.

Kreuzweg (3)

Im traditionellen Kreuzweg gibt es gleich drei Stationen, an denen betrachtet wird, wie Jesus unter der Last des Kreuzes zusammenbricht.

Kreuzweg (4)

Dass Jesus auf dem Weg zur Hinrichtungsstätte seiner Mutter Maria begegnete, wird zwar im Neuen Testament nicht ausdrücklich erwähnt; da Marias Anwesenheit unter dem Kreuz aber eindeutig bezeugt ist, kommt dieser Begegnung doch große Wahrscheinlichkeit zu.

Kreuzweg (5)

Im Neuen Testament wird berichtet, dass die Soldaten, die Jesus zur Hinrichtungsstätte trieben, einen vom Felde kommenden Mann, Simon von Cyrene, zwangen, dem entkräfteten Jesus das Kreuz zu tragen.

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