Papst Leo XIV. gibt uns in seiner Fastenbotschaft[1] eine treffende, für manche Zeitgenossen vielleicht überraschende Antwort: Nutzen wir die Fastenzeit dazu, mehr zuzuhören, weniger scharf zu urteilen und mehr Gemeinschaft zu suchen!
Die Sache mit Jesus, wie er auf dem Wasser geht[1], gehört, zusammen mit der Verwandlung von Wasser in Wein[2], zu den bekanntesten, aber oft unverstandenen Geschichten aus dem Neuen Testament.
Papst Leo eröffnet seine Botschaft[1] mit der alt-ehrwürdigen Grußformel „der Friede sei mit Euch!“ Dieser Gruß wurde vom auferstandenen Christus zu uns und allen Menschen gesprochen, und dadurch ist er für alle Zeiten aus dem Alltagssprachlichen herausgehoben und von einer bloßen freundlichen Grußformel zu einer göttlichen Zusage geworden.
DIE AUTOREN, TECHNIKER UND DESIGNER VON ERZIEHUNGSTRENDS WÜNSCHEN IHNEN UND IHREN FAMILIEN EIN GNADENREICHES WEIHNACHTSFEST UND EIN GESEGNETES NEUES JAHR 2021.
Papst Leo XIV. warnt vor einer globalen „Krankheit“, die darin besteht, das Vertrauen in das Leben zu verlieren, und fordert Mut, neues Leben anzunehmen, die Menschenwürde zu wahren und die Hoffnung wiederzuentdecken, die in der Liebe Gottes verwurzelt ist.
In jedem Herbst werden in Deutschland für kurze Zeit alte konfessionelle Trennlinien wieder sichtbar, die während des restlichen Jahres in unserer weithin säkularisierten Gesellschaft leicht zu übersehen sind.
Liegt es an der als schwierig bis hermetisch empfundenen Philosophie, in der sie eine so große Meisterin war und die dem ungeübten Leser, der sich in diesen Sphären selten bewegt, Schwierigkeiten bereiten kann?
Über alle sozialgeschichtlichen Befunde und gesellschaftspolitischen Erwägungen hinaus stellt sich, insbesondere mit Blick auf den Einzelnen, eine grundsätzliche Frage: Wie steht es mit der katholischen Arbeitsethik? Wie mit dem katholischen Verständnis der Arbeit überhaupt? Eine ausführliche Antwort, die den Bogen spannt von der Option für die Armen bis zum Lob des klugen Wirtschaftens.
Das erste offizielle Lehrschreiben von Papst Leo XIV. behandelt ein zentrales Thema der Christenheit: gelebte Nächstenliebe und Zuwendung zu den Armen.