Donnerstag, 9 Dezember, 2021

Christliche Erziehung und Tüchtigkeit

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Michaela Freifrau Heeremann

Nummer: 47

5,00


In der „Gelben Reihe“ zu Grundlagen christlicher Pädagogik nehmen die Veröffentlichungen zum Thema Familie naturgemäß einen breiten Raum ein. Denn bei Fragen der Erziehung geht es an erster Stelle immer um Eltern und ihre Kinder. Erziehung beginnt in der Familie. Von der Familie gehen die grundlegenden Orientierungen aus. Den Eltern obliegt die Erstverantwortung für die Erziehung ihrer Kinder.

Der vorliegende Beitrag geht zurück auf einen Vortrag im Mädchengymnasium Jülich. Mag der Zeitpunkt der Veröffentlichung in dem von der UNO ausgerufenen Internationalen Jahr der Familie 1994 eher zufällig sein, so ist dieses Zusammentreffen doch ein willkommener Anlaß, noch einmal zu veranschaulichen, was Familie leisten kann und sollte und welcher Hilfen sie bedarf. Daß über den naturgegebenen Auftrag der Familie – sogar in den Ländern mit christlicher Tradition – kein Konsens besteht, wird in der öffentlichen Diskussion des Internationalen Jahres der Familie deutlich.

Die Kirchen und andere gesellschaftliche Gruppen haben sich des Themas in diesem Jahr besonders angenommen. Papst Johannes Paul II. wirbt in einem „Brief an die Familien“ für die „Zivilisation der Liebe“, die in der kleinsten Zelle der Gesellschaft, der Familie, beginnt und eingeübt wird.

Freifrau Heereman untersucht u.a. Trendbeobachtungen zum Thema „Wertevermittlung im Elternhaus“. Zahlen und Meinungsbilder der Demoskopen belebt sie jedoch mit Erfahrungen aus der eigenen achtköpfigen Familie. Vor allem das macht ihren Beitrag so überzeugend, lebensnah und ermutigend.

Michaela Freifrau Heereman, geb. 1949, verheiratet seit 1970, Mutter von sechs Kindern. Theologin, Vorstandsmitglied des Elternvereins Nordrhein-Westfalen und Präsidiumsmitglied der Katholischen Elternschaft Deutschlands. Zahlreiche Veröffentlichungen in theologischen und politischen Zeitschriften über Familie, Frau, Kind und Schule.

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